Mobile Internet

夜瞳 2019-07-05 15:17:44

1. Mobile Internet

Mit der rasanten Verbreitung der mobilen Endgeräte wie Smartphone und Tablet erlebt Mobile Internet in den vergangenen einigen Jahrzehnten eine drastische Entwicklung in der ganzen Welt. Wie z.B. in Deutschland verfügten im Jahr 1993 nur eine Million Menschen (ca. 1 Prozent der Bevölkerung) über ein mobiles Telefon, davon überwiegend waren Autotelefone. Aber bis Jahr 2000 stieg die Zahl zur 60 Prozent der Bevölkerung. Bis heute, im Jahr 2019 verfügen über 80 Prozent der Bevölkerung in Deutschland über Smartphone. Immer mehr Menschen greifen immer öfter das Internet mit den mobilen Endgeräten, damit führt die Gesellschaft zunehmend ein mobiles Leben.

Bei den mobilen Endgeräten gibt es außer der primären Funktionen des Mobiltelefons wie z.B. alte Sprachtelefonie und SMS noch viele anderen Software-Anwendungen („Apps“) des Internet, z.B. WhatsApp, Instagram, Facebook Messenger und Internetsurfen. Laut der Studie von Deloitte nutzen 61 Prozent der Befragten einen Messenger wie WhatsApp täglich, dagegen gibt nur 32 Prozent der Befragten, die täglich alte Sprachtelefonie benutzen. Für SMS noch weniger, nur 16 Prozent. Die mobilen Endgeräte werden heutzutage nicht mehr nur als „Telefon“ verwendet, sondern als individuell ausgestaltetes, multifunktionales, portables Kommunikation- und Entertainmentcenter oder mobiles Büro benutzt, damit verändern sie die Rituale und die Rhythmen des heutigen sozialen Lebens. Die Kommunikation in der heutigen Gesellschaft werden von den mobilen Endgeräte und soziale Netzwerke dominiert.

Bei Mobile Internet kann man ständig auf Informationen, Dienste und soziale Netzwerke zugreifen, unabhängig von Zeit und Ort. Schon seit lange bedeutet „Mobile“ nicht nur „unterwegs“, sondern man benutzt Smartphone und Tablet ebenfalls im Büro oder Zuhause. In der mobilen Ära ist der berührungsempfindliche mobile Bildschirm der First Screen, auf dem die Internetinhalte angezeigt werden. So entsteht der Begriff „Mobile First“.

2. Der Begriff „Mobile First“ „Mobile First“ bezeichnet einen neuen Denkansatz im Webdesign. Seit lange hat sich die Webentwicklung überwiegend auf die Ausrichtung von Webseite für die großen Desktop-Bildschirme. Aber mit der raschen Entwicklung des mobilen Internet surfen immer mehr Menschen mit dem Smartphone oder Tablet im Internet statt mit dem Desktop. Dies erfordert nicht nur eine „Made for Mobile Denke“, sondern auch ein „Mobile First Handeln“. Unter dem Begriff „Mobile First“ versteht man ein neues Konzept für das Webdesign, bei dem wird die Webentwicklung auf mobilen Endgeräten wie Smartphone und Tablets ausgerichtet. Da immer mehr Menschen immer häufiger mit kleinen mobilen Endgeräten wie Smartphone die Webseite aufrufen, soll die aufgerufenen Webseite speziell für die Nutzung auf mobilen Endgeräten optimiert werden.

Beim „Mobile First Design“ soll zuerst eine Version der Webseite für mobile Endgeräte entworfen werden, dann werden eine sukzessive Erweiterung der speziell für mobile Geräte optimierten Version durchgeführt.

Wie kann man die Webinhalte für mobile Endgeräte optimieren, wird im folgenden das Internetvideo als Beispiel genommen, um dies zu erklären.

3. Internet Video Seit dem Aufkommen der Breitband-Verbindungen erhöht deutlich die Geschwindigkeit der Internet-Verbindungen, dies ermöglicht Video im Internet zu verbreiten. Seit YouTube 2005 die Video-Nutzung revolutionierte, erfahrt das Medium Video über soziale Medien immer größeren Verbreitung und Popularität, weil das Aufkommen neuer Distributionskanälen wie Videoplattform YouTube die Veröffentlichung von Internetvideos sehr einfach und kostengünstig macht. Bis 2020 wird es eine zunehmende Verschiebung der Mediennutzung zugunsten des Videos geben. Warum sich das Medium Video im Internet so schnell verbreiten? Da Video die komplexe Sachverhalte anschaulich und verständlich in wenigen Minuten erklären kann, ist es sehr geeignet zur Information, z.B. Schulungen, Online-Seminare und so weiter. Für Marketing und Werbung, z.B. Imagevideos oder Produktvorstellungen ist das Medium Video auch eine gute Auswahl. Nicht zuletzt kann Video einfach eine pure Unterhaltung für Zuschauer sein. Mit der rasanten Verbreitung des mobilen Internet werden immer mehr Videos auf kleinen Smartphone-Bildschirmen aufgerufen. Heutzutage ist der Begriff „Mobile First“ in den Bereichen Webdesign, Videogestaltung für Webseiten nicht mehr wegzudenken. Im folgenden nehme ich das Video „Don’t Lie to me“ von Lena Meyer Landruth und Paul Ripke als Beispiel zu erklären, wie das „Mobile First“ Denken im Bereich der Vidiogestaltung durchgesetzt.

一些资料:

Bächle, Thomas Christian; Thimm, Caja (Hg.), Mobile Medien - Mobiles Leben. Neue Technologien, Mobilität und die mediatisierte Gesellschaft, LIT Verlag Berlin 2014.

Bächle, Thomas Christian; Thimm, Caja, Mobile Medien - Mobiles Leben. Zur Einleitung. S.7-16.

S.7 Mobile Medien haben sich in den vergangenen drei Jahrzehnten technologisch grundlegend verändert und gleichzeitig eine unabsehbar erfolgreiche Verbreitung erlebt. … 1993 verfügten eine Million Menschen in Deutschland (1 Prozent der Bevölkerung) über ein mobiles Telefon, … der überwiegende Teil davon waren jedoch Autotelefone. Im Jahr 2000 verfügten bereits knapp 60 Prozent der Bevölkerung über die Möglichkeit der mobilen Telefonie.

Im Jahr 2011 verfügten 90 Prozent aller Privathaushalte über mindestens ein Mobiltelefon, ein Viertel der Haushalte sogar über drei und mehr. Gegenwärtig ist eine rasante Verbreitung neuer Endgeräte wie Smartphone und Tablet Computer zu erleben, die die primären Eigenschaften des Mobiltelefons (Telefonie, Kurznachrichten) mit den mannigfaltigen Anwendungen des Internet verbinden. Deutlich wird dies besonders an einem drastisch angestiegenen Internetkonsum, der im Jahr 2013 pro Nutzerin / Nutzer bei durchschnittlich 169 Minuten täglich lag. Eine auffällige Verschiebung lässt sich besonders bei der Gruppe der 14- Bis 29-Jährigen erkennen, die das Internet im Jahr 2013 durchschnittlich 237 Minuten täglich nutzten – ein erheblicher Anstieg gegenüber der durchschnittlichen Nutzungsdauer von 168 Minuten

S. 8 im vorhergehenden Jahr 2012. Dies lässt sich direkt mit der Unterwegsnutzung der neuen mobilen Geräte erklären. Im Dezember 2012 verfügten in Deutschland 31 Millionen Personen über ein Smartphone, was einem Anteil von mehr als 50 Prozent aller Mobiltelefonnutzerinnen und –nutzer entsprach. Sowohl die Mobilkommunikation als auch das bislang vorrangig stationär genutzte Internet haben wie nur wenige andere technische Entwicklungen die Gesellschaft grundlegend verändert. Die genannten Zahlen allein deuten an, welche Rolle ein immer mobiler werdendes Internet bereits heute spielt. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird seine Nutzung neue einschneidende gesellschaftliche Veränderungen nach sich ziehen.

… diese neu entstehende mobile und ortsbasierte Internetmedien …

Die Bedeutung der neuen Medien in den unterschiedlichsten Lebensbereichen kann aufgrund ihrer schieren Vielfältigkeit noch nicht eindeutig bestimmt werden. Ihr Gebrauch und ihre soziale Aneignung, ihr besonderes Verhältnis zu sozialen Räumen sowie zu deren Wahrnehmung und Erfahrbarkeit sind allesamt neue Phänomene, die sich durch die zunehmende Verbreitung gegenwärtig erst formen. Sie setzen überdies eine spezifische Medialität durch – eine qualitativ veränderte mediale Form technischer und ästhetischer Eigenschaften, die ihrerseits die medialen Inhalte und Bedingungen sozialer Aneignung prägt.

… die Beiträge erlauben auch einen spekulativen Blick darauf, wie ein durch mobile Medien ermöglichtes mobiles Leben zukünftig aussehen könnte.

Mobile Medien waren bis vor wenigen Jahren noch gleichzusetzen mit mobiler Telefonie und dem Versenden von Kurznachrichten. Das immer populärer werdende Smartphone ist nun jedoch nicht einfach die logische

S.9 Weiterentwicklung des Handys. Es handelt sich vielmehr um einen mobilen und internetfähigen Computer im Mini-Format. … die extensive Nutzung von Tausenden von Softwere-Anwendungen („Apps“) in verschiedensten Sprachen und kulturellen Anforderungen hat dazu geführt, dass das Mobiletelefon heute eben nicht mehr nur als „Telefon“ genutzt wird, sondern sich als individuell ausgestaltetes, multifunktionales, portables Entertainmentcenter oder mobiles Büro ausdifferenzieren lässt – oder sogar beide Funktionen gleichermaßen erfüllt. … Damit wird nicht mehr nur der Gestus alleine symbolisch aufgeladen im Sinne der instantanen Kopräsenz von Dritten durch Anruf, SMS, E-Mail oder Chat, sondern auch die Integration der verschiedenen mobil verfügbaren Anwendungen in den jeweiligen situativen Kontext als neue Determinante eingeführt. Der mobile Telefon-Computer verändert die Rituale und die Rhythmen des sozialen Lebens und seiner kommunikativen Räume und physisch-materiellen Orte. Diese werden darüber hinaus nicht nur auf veränderte Weise erfahrbar, sondern es entstehen zusätzlich völlig neue sozialräumliche Arrangements (Bächle und Thimm).

… wie das Leben im Hinblick auf ihre Kommunikationsintensität und Kommunikationsabhängigkeit von der mobilen Technik dominiert wird (Simons).

Zwei Charakteristika das Smartphones und des Tablet PCs sind besonders hervorzuheben, weil sie die Funktionen der bisherigen mobilen Medien radikal erweitern. Auf der einen Seite ermöglicht das mobil gewordene Internet den ständigen Zugriff auf Informationen und die dauerhafte und unterbrechungsfreie Anbindung an digitale soziale Netzwerke. Durch

S.10

Wächter, Mark, Mobile Strategy. Marken- und Unternehmensführung im Angesicht des Mobile Tsunami, Springer Gabler, Wiesbaden 2016.

S.131 in den letzten Jahren hat das Mobile Internet eine Vormachtstellung übernommen. Immer mehr Menschen greifen immer öfter auf das Internet mit mobilen Endgeräten zu. Dabei funktioniert das Internet hier anders als auf dem Desktop.

Denn Mobile ist der First Screen, Mobile Friendlyness bestimmt mehr und mehr den Unternehmenserfolg. Und das geht weit darüber hinaus, dafür zu sorgen, dass die eigene Website auch auf kleinen Bildschirmen funktioniert. Firmen müssen ihre gesamte Informations-Architektur überdenken ausgehend vom Kontext, in dem der Kunde sich befindet, der Rolle, die der immer anwesende Bildschirm Mobile im Moment der Wahrheit spielt. Es geht nicht nur um Mobile First Design, sondern um die Entwicklung einer Mobile-zentrischen Marketing-Strategie.

S.144 in Zeiten, in denen Mobile das im Tagesverlauf am häufigsten und am längsten genutzte Medium ist ...

S.165 … die Besonderheiten des Mediums Mobile sein.

S.182 Der Mobile Tsunami hat das Medium Mobile innerhalb weniger Jahre zu einem zentralen Werkzeug innerhalb des Marketing-, Media- und Vertriebs-Mix gemacht.

… erfordert nicht nur eine Made for Mobile Denke, sondern auch ein Mobile First Handeln.

S.229 Aber Mobile ist eben auch mehr als nur ein Kanal, ein Medium oder eine Plattform. Es ist in der Tat ein Verhalten, das Gesellschaft und Unternehmen radikal verändert. … in Zeiten des Mobile Tsunami Mobile First sein muss.

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