纯粹法学与哈特

杏息
2018-05-10 17:27:54

----Übereinstimmend gehen beide Autoren von einem Rechtsbegriff aus, der die entscheidenden Merkmale des Rechts in seiner Positivität und seiner Normativität erblickt; ferner sehen sie die Aufgabe der Rechtstheorie in der Analyse der rechtlichen Grundbegriffe und ihrer Beziehungen zueinander. ----die tatsächliche Verbindungen von Recht und Moral (wobei Harts Lhre vom "minimum content of natural law" im Mittelpunkt steht) die normativistische Komponente im Rechtsbegriff beider Autoren wird gegen den Rechtsrealismus sowie gegen die "analytical jurisprudence" John Austins abgegrenzt. ----die Lehre vom Stufenbau des Rechts, die mit für die Stufenbaulehre grundlegenden Vorstellung, dass das Recht ein sich aus sich selbst heraus erzeugendes System von Geltungsbeziehungen darstellt, im Zusammenhang stehen. Status "rechtswidriger, aber rechtsgültiger Rechtsakte"--zu den Voraussetzungen, unter denen die verf

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----Übereinstimmend gehen beide Autoren von einem Rechtsbegriff aus, der die entscheidenden Merkmale des Rechts in seiner Positivität und seiner Normativität erblickt; ferner sehen sie die Aufgabe der Rechtstheorie in der Analyse der rechtlichen Grundbegriffe und ihrer Beziehungen zueinander. ----die tatsächliche Verbindungen von Recht und Moral (wobei Harts Lhre vom "minimum content of natural law" im Mittelpunkt steht) die normativistische Komponente im Rechtsbegriff beider Autoren wird gegen den Rechtsrealismus sowie gegen die "analytical jurisprudence" John Austins abgegrenzt. ----die Lehre vom Stufenbau des Rechts, die mit für die Stufenbaulehre grundlegenden Vorstellung, dass das Recht ein sich aus sich selbst heraus erzeugendes System von Geltungsbeziehungen darstellt, im Zusammenhang stehen. Status "rechtswidriger, aber rechtsgültiger Rechtsakte"--zu den Voraussetzungen, unter denen die verfassungsmäßige Kontinuität einer Rechtsordnung unterbrochen wird, sowie zum Verhältins verschiedener normativer Systeme zueinander. ----die Grundlage der rechtlichen Normativität und das Verhältnis der beiden Kompnenten von Normativität und Positivität in den Rechtsbegriffen

Hart: zwei "Eckpfeiler" seiner Theorie --sine Vorstellung von der Rechtsordnung als einer Verbindung von Primär- und Sekundärregeln --seine Auffassung zu Struktur und Funktionen der Erkenntnisregel - in ausdrücklicher Auseinandersetzung mit den Positionen Kelsens. --seine Ausführungen zum rechtlichen Stufenbau oder seine Darlegungen in den "Essays on Bentham", in denen er seine im "Concept of Law" enthaltenen Positionen zur Frage des Adressaten von Rechtsvorschriften und zum Begriff der Rechtspflicht einer tiefgreifenden Revesion unterzieht -, drängen sich Prallelen zur Reinen Rechtslehre auf. --Erkenntnisregel

Kelsen: Zwangstheorie, vor allem sein Rechtspflichtbegriff und seine Rechtssatzlehre

an keiner Stelle seiner Schriften ausdrücklich auf Hart bezogen ein Themenbereich nachweisen: die Frage nach der Anwendbarkeit von Regeln der Logik auf Rechtsnormen -, in dem er seine ursprüngliche Ansicht später im Einklang mit der von Hart geüußerten Kritik geändert hat.

Grundnormlehre, die Beziehung von Geltung und Wirksamkeit

beide der Gruppe analytischer Rechtstheorien zuzurechnen die unterschiedliche Ansätze, hier mit dem Begriffspaar "Rekonstruktivismus-Deskriptivismus" bezeichnet, hat zur Folge, dass zwischen diesen im Grundsatz weniger ein Exklusivitätsverhältnis als vielmehr ein Verhältnis viefältiger gegenseitiger Ergänzung besteht.

Hart bei der konkreten Durchführung seines Programms nicht jenen hohen Grad an methodischer Reflektiertheit und begrifflicher Geschlossenheit erreicht, der die Reine Rechtslehre auszeichnet. Harts Theorie weist vielmehr ein solches Maß an Unklarheiten, Inkonsistenzen und Widersprüchen auf, dass sie der Reinen Rechtslehre kaum als ebenbürtige oder gar überlegene Konzeption zur Seite gestellt werden kann.

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