Zusammenfassungen und kürze Anmerkungen

夜空中最亮の星
§1 Der überlieferte Begriff der Metaphysik

     Baumgartens Begriff von Metaphysik: Metaphysik ist die Wissenschaft, die die ersten Gründe dessen enthält, was menschliches Erkennen erfaßt. (Ontologie, Kosmologie, Psychologie, und Theologie.)

     Durch eine Zurückführung auf die Benennung des Ausdrucks "Metaphysik", meta ta physica, weist Heidegger darauf hin, dass die inhaltliche Bedeutung von Metaphysik eine Doppelung hat: Erkenntnis des Seienden als Seienden (on he on) und Erkenntnis des vorzüglichsten Bezirks des Seienden (timiotaton genos). Ob diese Spaltung auch der Gliederung zwischen Metaphysica generalis und Metaphysica specialis entspricht, bleibt in dem Text nicht verraten.

  §2 Der Ansatz der Grundlegung der überlieferten Metaphysik

    Es ist uns hier ganz klar, dass die ontische Erkenntnis sich mit der Metaphysica specialis handelt und di...
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§1 Der überlieferte Begriff der Metaphysik

     Baumgartens Begriff von Metaphysik: Metaphysik ist die Wissenschaft, die die ersten Gründe dessen enthält, was menschliches Erkennen erfaßt. (Ontologie, Kosmologie, Psychologie, und Theologie.)

     Durch eine Zurückführung auf die Benennung des Ausdrucks "Metaphysik", meta ta physica, weist Heidegger darauf hin, dass die inhaltliche Bedeutung von Metaphysik eine Doppelung hat: Erkenntnis des Seienden als Seienden (on he on) und Erkenntnis des vorzüglichsten Bezirks des Seienden (timiotaton genos). Ob diese Spaltung auch der Gliederung zwischen Metaphysica generalis und Metaphysica specialis entspricht, bleibt in dem Text nicht verraten.

  §2 Der Ansatz der Grundlegung der überlieferten Metaphysik

    Es ist uns hier ganz klar, dass die ontische Erkenntnis sich mit der Metaphysica specialis handelt und die ontologische Erkenntnis mit der Metaphysica generalis. Nun können wir die heideggersche Seinslehre im Rahmen von dem ontologischen Unterschied zwischen Sein und Seiendes mit der überlieferten Metaphysik verbinden.

     Das ontische kommt auf das ontologische an und das ontologische macht Vorbereitung für das ontische. Heidegger sagt: Der Entwurf der inneren Möglichkeit der Metaphysica specialis wird über die Frage nach der Möglichkeit der ontischen Erkenntnis zurückgeführt zur Frage nach der Möglichkeit dess, was ontische Erkenntnis ermöglicht. Das ist aber das Problem des Wesens des vorgängigen Seinsverständnisses, d. h. der ontologischen Erkenntnis im weitesten Sinne."(S. 11) "An Seiendes (Gegenstände) kann sich ontische Erkenntnis nur angleichen, wenn dieses Seiende als Seiendes zuvor schon offenbar, d.h. in seiner Seinsverfassung erkannt ist." (S.13)

Überschritt: Transzendenz. In der Antike, z. B., wird zum Übersinnlich-Seienden führt, und bei Heidegger ist der Überschritt ausschließlich die Transzendenz des Daseins, m. a. W. die Seinsverfassung des Daseins.

§3 Die Grundlegung der Metaphysik als "Kritik der reinen Vernunft"

So bezeichnet Heidegger die Denkweg Kants: die apriorische Synthesis ist seine ontologische Erkenntnis.

Kant bringt das Problem der Möglichkeit der Ontologie auf die Frage: "Wie sind synthetische Urteile a priori möglich?" Die synthetischen Urteile a priori sind Erkenntnisse, die vor der Erfahrung entstanden ist und die Erfahrung möglich macht. Das heißt, die ontische Erkenntnis in der Erfahrung braucht noch die ontologische Erkenntnis, die als Grundlegung verstanden wird. "Dieses erkannte Wassein des Seienden wird in der ontologischen Erkenntnis vor aller ontischen Erfahrung, obzwar gerade für diese, a priori beigebracht." (S. 14)

Kant nennt fortsetzend unser Vermögen, aus Prinzipien a priori zu erkennt die "reine Vernunft". Die reine Vernunft macht die Möglichkeit einer apriorischen Erkenntnis aus. Um die apriorische Erkenntnis klarzumachen, müssen wir zuerst die Aufhellung des Wesens der reinen Vernunft klarzumachen. Es ist also die Aufgabe von der Kritik der reinen Vernunft.

Was bedeutet die apriorische Synthesis? Heidegger interpretiert: Diese (Synthesis) soll über das Seiende etwas beibringen, was nicht erfahrungsmäßig aus ihm geschöpft ist. Dieses Beibringen der Seinsbestimmung des Seienden ist ein vorgängiges Sichbeziehen auf das Seiende, welche reine "Beziehung auf ..." (Synthesis) allererst das Worauf und den Horizont bildet, innerhalb dessen Seiendes an ihm selbst in der empirischen Synthesis erfahrbar wird. (S.15)

Also transzendental! Die Transzendentalphilosophie Kants sucht nicht nach dem Seienden selbst, sondern die Möglichkeit des vorgängigen Seinsverständnisses, d.h. zugleich: die Seinsverfassung des Seienden. ("Ich nenne alle Erkenntnis transzendental, die sich nicht sowohl mit Gegenständen, sondern mit unserer Erkenntnisart von Gegenständen, insofern diese a priori möglich sein soll, überhaupt beschäftigt." Kant, KdrV, A11,B25)



ZWEITER TEIL Die Grundlegung der Metaphysik in der Durchführung

§4 Das Wesen der Erkenntnis überhaupt
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