Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie 评价人数不足
读书笔记 Einleitung

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Phenomenology a science of essence, as established against 1. (contingent) factuality 2. (worldly) reality

Die P s y c h o l o g i e ist eine Erfahrungswissenschaft. Darin liegt, bei der üblichen Bedeutung des Wortes Erfahrung, ein Doppeltes: 1. Sie ist eine Wissenschaft von T a t s a c h e n, von matters of fact im Sinne D . Humes. 2. Sie ist eine Wissenschaft von R e a l i t ä t e n . Die "Phänomene", die sie als psychologische "Phänomenologie" behandelt, sind reale Vorkommnisse, die als solche, wenn sie wirkliches Dasem haben, mIt den realen Subjekten, denen sie zugehören, der einen räumlich-zeitlichen Welt als der omnitudo realitatis sich einordnen. Demgegenüber wird die r e i n e o d e r t r a n s z e n d e n t a l e P h ä n o m e n o l o g i e n i c h t a ls T a t s a c h e n w i s s e n s c h a f t, s o n d e r n a l s W e s e n s w i s s e n s c h a f t (als "e i d e t i s c h e" Wissenschaft) b e g r ü n d e t w e r d e n ; als eine Wissenschaft, die ausschließlich "Wesenserkenntnisse" feststellen will und d u r c h a u s k e i n e "T a t s a c h e n". Die zugehörige Reduktion, die vom psychologischen Phänomen zum reinen "Wesen", bzw. im urteilenden Denken von der tatsächlichen ("empirischen") Allgemeinheit zur "Wesens"allgemeinheit überführt, ist die e i d e t i s c h e R e d u k t i o n. F ü r s Z w e i t e w e r d e n die P h ä n o m e n e d e r t r a n s z e n d e nt a l e n P h ä n o m e n o l o g i e c h a r ak t e r i s i e r t w e r d e n als i r r e a l. Andere Reduktionen, die spezifisch transzendentalen "reinigen" die psychologischen Phänomene von dem, was ihnen Realität und damit Einordnung in die reale "Welt" verleiht. Nicht eine Wesenslehre realer, sondern transzendental reduzierter Phänomene soll unsere Phänomenologie sein.

Note, in the following passage (6-7), the distinction made between ideality and irreality:

Was all das des näheren besagt, wird erst im folgenden deutlich werden. Vorläufig bezeichnet es einen schematischen Rahmen der einführenden Reihe von Untersuchungen. Nur eine Bemerkung halte Ich für nötig hier beizufügen: Es wird dem Leser auffallen daß oben, in den beiden markierten Punkten, an Stelle der allgemein üblichen einzigen Sonderung der Wissenschaften in Realwissenschaften und Idealwissenschaften (oder in empirische und apriorische) vielmehr zwei Sonderungen benutzt erscheinen, entsprechend den zwei Gegensatzpaaren : Tatsache und Wesen Reales und Nicht-Reales. Die Unterscheidung dieses doppelten Gegensatzes an Stelle desjenigen zwischen real und ideal wird im späteren Laufe unserer Untersuchungen (und zwar im zweiten Buche) eine eingehende Rechtfertigung finden. Es wird sich zeigen, daß der Begriff der Realität einer fundamentalen Begrenzung bedarf, vermöge deren zwischen realem Sein und individuellem (zeitlichem Sein schlechthin) ein Unterschied statuiert werden muß. Der Übergang zum reinen Wesen liefert auf der einen Seite Wesens erkenntnis von Realem, auf der anderen, hinsichtlich der übrigbleibenden Sphäre, Wesens erkenntnis von Irrealem.

Crucially, the characterization of transcendental phenomenological experience as 'irrealities' investigated in their essences. But also, transcendental phenomena as 'singular facta' and their relation to the idea of metaphysics.

Es wird sich weiter zeigen, daß alle transzendental gereinigten "Erlebnisse" Irrealitäten sind, gesetzt außer aller Einordnung in die " wirkliche Welt" . Eben diese Irrealitäten erforscht die Phänomenologie, aber nicht als singuläre Einzelheiten, sondern im "Wesen" . Inwielfern jedoch transzendentale Phänomene als singuläre F a k t a einer Forschung zugänglich sind, und welche Beziehung eine solche Tatsachenforschung zur Idee der Metaphysik haben mag, das wird erst in der abschließenden Reihe von Untersuchungen seine Erwägung finden können.

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